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Leistungprüfung THL

“ Mehr Sicherheit für unsere Bevölkerung !”

25 Teilnehmer bei der THL-Leistungsprüfung der FFW Stamsried

Als erste Gruppen im KBM Bereich Stamsried unterzogen sich vergangenen Woche fünfundzwanzig Feuerwehrkameraden und -kameradinnen der FFW Stamsried in drei Gruppen der neuen Leistungsprüfung im Technischen Hilfeleistungseinsatz.

Bei dieser Leistungsprüfung handelt es sich um ein anspruchsvolle, praxisnahe Prüfung , bei der ein simulierter Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person bestmöglich bewältigt werden muss. Dabei haben die Feuerwehrkameraden innerhalb einer vorgegeben Zeit die Einsatzstelle bzw. den Unfallort abzusichern und auszuleuchten , ebenso muß ein doppelter Brandschutz aufgebaut, sowie die eigentliche Personenrettung durchgeführt werden. Vorher wird zudem von jedem Prüfling die exakte Position von zwei Gerätschaften in den eingesetzten Fahrzeugen bei geschlossener Geräteraumtür abgefragt. Nicht zuletzt hat der eingeteilte Gruppenkommandant noch einen theoretischen , schriftlichen Text zu absolvieren. Seit Mai 2010 wird die neue Variante der Leistungsprüfung THL durchgeführt. Sie kommt dem praktischen Einsatzgeschehen am Unfallort viel näher, womit der Ausbildungswert für die aktiven Kameraden enorm erhöht ist. Unter den Augen des Schiedsrichterteams Kreisbrandinspektor Alfons Janker, Kreisbrandmeister Martin Weigl und Ehrenkreisbrandmeister Josef Hauser lösten die Stamsrieder die Aufgaben trotz anfänglicher Nervosität mit Bravour und wurden zurecht gelobt. Bürgermeister Herbert Bauer, die sich ebenfalls an der Leistungsprüfung beteiligt hatte, verwies in seinem Grußwort darauf, das die technische Hilfeleistungen immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Der Großteil aller Einsätze (ca. 68% im Inspektionsbereich Roding) in der heutigen Zeit sind technische Hilfeleistungen . “ Die THL-Prüfung bedeutet mehr Sicherheit für unserer Bevölkerung !” freute sich der Bürgermeister und dankte den Feuerwehrführungskräften, den Ausbildern und allen Teilnehmern . Er erinnerte daran, das auch noch so modernes Gerät nicht in der Lage ist den Menschen zu ersetzen. KBI Alfons Janker gratulierte allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung. Er betonte das im Rahmen der Leistungsprüfungen die Kameradschaft und der Zusammenhalt der Wehr gestärkt wird. Besonders freute er sich das mit der Anschaffung eines neuen Hilfeleistungssatzes durch die FFW Stamsried nun endlich ein “weißer Fleck” auf der Landkarte im Inspektionsbereich Roding verschwindet. Es sei sehr wichtig in Stamsried und Umgebung nun ebenfalls schnelle Hilfe gewährleistet ist. Bisher befanden sich die nächsten Rettungsspreizer bei den Feuerwehren in Pemfling und Roding. “Unser Kreisbrandrat sagt immer Helfen wollen ist das eine, helfen können ist das andere.”, so Stamsrieds Kommandant Oliver Weiß. “Uns war das bis zur Anschaffung des neuen Hilfeleistungssatze lange nicht im gewünschten Umfang möglich.” Mit dem THL-Leistungsabzeichen wurde ein erster, wichtiger Schritt getan, das man ab Ende September/Anfang Oktober in den Einsatzplan aufgenommen werden kann. Bis dahin werden noch einige praktische Übungen notwendig. Sein besondere Dank galt Johann Hecht der mit seiner Erfahrung eine große Unterstützung bei der Ausbildung war. Ebenso dankte er Bürgermeister Herbert Bauer, sowie dem Kommandanten der FFW Diebersried Josef Meier ( in seiner Funktion als Bauhofmitarbeiter) , das sie sich an der Abnahme des Leistungsabzeichens beteiligt hatten. Abschließend dankte Simon Werner im Namen der Aktiven Kommandant Oliver Weiß, 2. Kommandant Martin Aschenbrenner, sowie Johann Hecht mit einem kleinen Geschenk für ihr Engagement bei der Ausbildung . Ebenso erging Dank an Vorstand Richard Kerscher für die gesponserte Brotzeit. Seit Anfang diesen Jahres ist die Stamsrieder Stützpunktwehr im Besitz eines moderne Hilfeleistungssatzes. Die Wehr übernahm die kompletten Beschaffungskosten als Anrechnung für das geplante neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20/16. Die Neuanschaffung wurde nötig, nachdem die Rettungsschere aus dem Jahr 1979 nicht mehr zeitgemäß war und nicht mehr den Anforderungen der heutigen Technik gerecht wurde. Das veraltete Gerät wurde sogar aus den Alarmplänen raus genommen, was zur folge hatte, das die Feuerwehr Stamsried keine Möglichkeit hatte bei schweren Verkehrsunfällen eingeklemmten Personen zu Helfen. Die Wahl der Stamsrieder fiel die Wahl auf das Fabrikat Lukas. Angeschafft wurde ein modernes zweistufiges hydraulisches Pumpenaggregat. Mit diesem Gerät ist man nun in der Lage zwei Geräte wie z.B. Schere und Spreizer gleichzeitig zu bedienen. Dank der neuen Monokupplungen ist zudem ein Wechsel der Geräte wesentlich einfacher und schneller zu bewältigen. Als Spreizer fiel die Wahl auf den SP 310 Mono, die Spreizkraft beträgt 26 Tonnen, die Quetschkraft liegt bei 12 Tonnen. Als Rettungsschere wurde ein Schneidgerät S700 Mono beschafft, welches ebenfalls den neuesten Anforderungen Rechnung trägt. Weiter entschied man sich für zwei Teleskoprettungszylinder R 420 und R 424. Sämtliche Geräte sind sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder gleich gut zu bedienen. Folgende Feuerwehrkameraden erhielten das Leistungsabzeichen: Martin Aschenbrenner, Herbert Bauer, Konrad Bauer, Josef Dirnberger, Alexander Eberl, Thomas Fischer, Julia Gillitzer, Christian Greiner, Michael Hönig, Kerstin Käsbauer, Martin Käsbauer, Richard Kerscher, Slawomir Kopitzki, Josef Meier, Manfred Mischer, Matthias Niklas, Alexander Rötzer, Florian Scherr, Anja Schönberger, Michael Seidl, Andreas Tobisch , Oliver Weiß, Bernhard Werner, Dominik Werner, Simon Werner

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Stamsried ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern, Sitz der Verwaltungs-gemeinschaft Stamsried und staatlich anerkannter Erholungsort.

Stamsried hat eine Fläche von 43 Quadratkilometern, etwa 2.200 Einwohner und die Gemarkungen Asbach, Diebersried, Dörfling, Friedersried, Großenzenried, Hitzelsberg, Kollenzendorf und Stamsried.

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