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Einsatzkräfte bei Ölleck gefordert

14 Feuerwehren und zwei THW-Ortsverbände helfen bei MERO-Großübung zusammen

Rund 400 bis 800 Kubikmeter Rohöl fließen pro Stunde durch die Mitteleuropäische Rohölleitung (MERO), die im Abschnitt B16 zwischen Untertraubenbach und Stamsried auch den Landkreis Cham durchquert. 1996 wurde die Leitung von Ingolstadt bis nördlich von Prag in Betrieb genommen. Seitdem findet im Abstand von 3 Jahren in jedem Landkreis eine Ölwehr-Vollübung statt, so auch am Samstag den 31.08.2013.

14 Feuerwehren und zwei THW-Ortsverbände aus dem Landkreis Cham waren dabei im Einsatz. Drei weitere Wehren aus dem Kreis Schwandorf waren ebenfalls alarmiert und wären im Ernstfall einsatzbereit.

Während der Übung am Samstagvormittag waren KBI Anton Ruhland und Thomas Weitzel von der MERO Germany AG mit den örtlichen Bürgermeistern sowie Arthur Stelzer, Dienststellenleiter der Polizei Roding unterwegs, um sich ein Bild von der Arbeit der Hilfskräfte zu machen. Neben Rodings Vizebürgermeister Alfred Reger waren Pösings Bürgermeister Edmund Roider und sein Amtskollege Herbert Bauer aus Stamsried dabei. Auch Landrat Franz Löffler wollte sich die Großübung nicht entgehen lassen.

Die MERO verläuft auf der Strecke zwischen Untertraubenbach und Stamsried. In diesen Orten ist jeweils ein Schieber installiert, der bei einem Druckabfall , also bei einem Leck, geschlossen werden würde. Die Feuerwehren mussten deshalb bei der Übung Ölsperren in verschieden Flüssen errichten. Die erste Ölsperre wurde in Untertraubenbach errichtet. Im Ernstfall muss es jedoch nicht unbedingt dazu kommen, dass das Öl in den Fluß läuft, wie Ruhland erklärte. Trotzdem müsse man auf alles vorbereitet sein, um eine eventuelle Wasserverschmutzung zu vermeiden. Die nächsten Sperren waren in der Orstmitte von Pösing sowie in Wetterbach aufgebaut. THW und Feuerwehr zogen ebenfalls in Pösing eine Ölsperre durch den Regen. Eine weitere Sperre war in Roding am Esper aufgebaut, wo weiteres Gerät zur Ölabsaugung und -entsorgung bereitstand. Im Ernstfall würden weitere Feuerwehren zur Lecksuche an der Leitungstrasse eingeteilt, wie dem Ablaufplan zu entnehmen war.

Die Vertreter des Landratsamtes, der Feuerwehren und der MERO AG zeigten sich beeindruckt von der Schlagkraft der Einsatzkräfte, die ihre Arbeit zügig und einwandfrei erledigten.

zu dem Beitrag der Chamer Zeitung sowie den Bildern

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Stamsried hat eine Fläche von 43 Quadratkilometern, etwa 2.200 Einwohner und die Gemarkungen Asbach, Diebersried, Dörfling, Friedersried, Großenzenried, Hitzelsberg, Kollenzendorf und Stamsried.

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