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Wenn Freitag der 13. ein Glückstag ist

Tag des Rauchmelders / Markt Stamsried verschenkt kleine Lebensretter an junge Familien

Unter dem Motto: "Glück ist käuflich! - Freitag der 13. wird ihr Glückstag sein, wenn Sie jetzt einen Rauchmelder installieren", wird jeweils ein 13. des Monats der auf einen Freitag fällt, als bundesweiter Aktionstag der Feuerwehren und mehrerer Fachverbände gewählt, um die Bevölkerung auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern als kleine Lebensretter aufmerksam zu machen. So nutzte der Markt Stamsried den 13 Juni um die Rauchmelderaktion fortzuführen und an die Eltern der zwanzig im Jahr 2013 geborenen Kinder je einen kleinen Lebensretter zu überreichen.

Damit führt der Markt Stamsried die vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz und Conrad Electronic 2007 ins Leben gerufene Aktion zur Verbreitung von Rauchmeldern fort. Leider wurde die sinnvolle Aktion eingestellt, obwohl noch erhebliche Arbeit notwendig ist um die Bevölkerung zum Einbau dieser Geräte zu motivieren. Der Markt Stamsried hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht die Aktion konsequent weiterzuführen und jedem Kind einen Rauchmelder zu schenken, sowie den Eltern verschiedene Informationen über Brandverhütung zu geben. Bürgermeister Herbert Bauer begrüßte dazu im Rathaus neben den jungen Familien KBI Alfons Janker, KBM Martin Weigl, die Frauenbeauftragte des Inspektionsbereiches Roding Roswitha Meier, 3. Bürgermeisterin Kerstin Gebhard sowie die Vertreter der fünf Ortsfeuerwehren im Marktbereich Stamsried.

Bürgermeister Bauer verwies darauf dass in Deutschland noch immer jährlich ca. 600 Menschen bei Bränden sterben. Davon ist annähernd jedes dritte Brandopfer ein Kind. Die meisten Opfer sterben nicht durch Feuer, sondern vor allem durch giftige Rauchabgase, die bei einem Brand entstehen. "Liebe Anwesende, Kinder sind das höchste Gut unserer Gesellschaft, sie benötigen unsere besondere Fürsorge. Wir können dazu beitragen, dass wir mit einem relativ geringen finanziellen Aufwand ein hohes Maß an Sicherheit erreichen. Darum gehören Rauchmelder in jedes Haus, sie können somit im Brandfall Leben retten." betonte das Gemeindeoberhaupt. Bauer erklärte dass die Aktion auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden soll. Schließlich hat auch die bayerische Staatsregierung die Wichtigkeit der Rauchmelder erkannt. Seit dem 1. Januar 2013 müssen laut Gesetz nun auch in Bayern alle Gebäudeneu- und -umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Dies betrifft Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure die zu Aufenthaltsräumen führen. Die Vorgabe ist, dass jeweils mindestens ein Gerät installiert sein muss. Bestehende Wohnungen müssen in einer Übergangsfrist bis spätestens Ende 2017 nachgerüstet werden. Verantwortlich dafür ist der Eigentümer der Immobilie. Die Betriebsbereitschaft der Geräte muss der jeweilige Bewohner sicherstellen. Nachdem die Kleinkinder mit dem Rauchmelder noch nichts so rechtes anfangen konnten gab es für die Mädchen und Buben mit dem Feuerwehrdrachen "Grisu" noch ein kleines kuscheliges Geschenk, welches von den Einjährigen und deren Geschwistern mit Freude im Empfang genommen wurde. Übrigens: 1,- Euro von jeder gekauften Grisu Plüschfigur geht auf ein Spendenkonto des jeweiligen Landesfeuerwehrverbandes. Diese Spende kommt Feuerwehrstiftungen zugute, die zum Beispiel in Not geratenen Feuerwehrleute sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehren unterstützen. KBI Alfons Janker gab anschließend einige Hinweise zur Anwendung des Rauchmelders und appellierte an die Eltern sich weitere Rauchmelder anzuschaffen und die Batterien regelmäßig zu wechseln. Am sinnvollsten ist die Anbringung in den Schlafräumen und Gängen erklärte der KBI. Für folgende 2013 geborene Kinder gab es einen Rauchmelder:

  • Sophia Lebegern (Eltern Martina Lebegern und Daniel Wondraczek, Stamsried)
  • Paula Luisa Breu (Eltern Anja und Alois Breu, Stamsried)
  • Jonas Schäffer (Eltern Nadine Schäffer und Christian Riedl, Stamsried)
  • Fabian Benjamin Seifert (Eltern Stefanie und Sascha Seifert, Stamsried)
  • Veronika Ferst (Eltern Claudia und Achim Ferst, Stamsried)
  • Adrian Hildebrandt (Eltern Kathrin und Gerhard Hildebrandt, Stamsried)
  • Isabella Haas (Eltern Kathrin und Stefan Haas, Löwenbrunn)
  • Theo Breu (Eltern Kerstin und Wolfgang Breu, Stamsried)
  • Vitus Josef Bauer (Eltern Barbara und Gerald Bauer, Stamsried)
  • Adriano Karl Brüll (Eltern Marita und Karl Brüll, Stamsried)
  • Moritz Peter Nicklas (Eltern Tanja und Marcus Nicklas, Stamsried)
  • Patrick Schwarzer (Eltern Marcela Schwarzer-Prochazkova und Hermann Schwarzer, Stamsried)
  • Anna Grub (Eltern Maya Kandelaki und Markus Grub, Stamsried)
  • Jasmin Marie und Selina Rosa Häusler (Eltern Petra und Wilhelm Häusler, Stamsried)
  • Fabian Johannes Dietl (Eltern Andrea und Stefan Dietl, Stamsried)
  • Miriam Scholz (Eltern Sandra und Peter Scholz, Stamsried)
  • Luise Elisabeth Franziska Werner (Eltern Martina und Dominik Werner, Stamsried)
  • Paul Simet (Eltern Kerstin und Michael Simeth, Stamsried)
  • Malina Samira Leitner (Eltern Pia Parzefall und Boris Leitner, Stamsried)

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Stamsried ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern, Sitz der Verwaltungs-gemeinschaft Stamsried und staatlich anerkannter Erholungsort.

Stamsried hat eine Fläche von 43 Quadratkilometern, etwa 2.200 Einwohner und die Gemarkungen Asbach, Diebersried, Dörfling, Friedersried, Großenzenried, Hitzelsberg, Kollenzendorf und Stamsried.

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